Sonntag, 20. März 2016

Märzspaziergang im Eyachtal: Das Wasserwegle

März 2016. Im Nordschwarzwald liegen nur noch kleine Schneereste, die wir bei der Anfahrt über den Dobel sehen. Meine Chefs wollen frische Forellen, und wir wissen genau, wo es die gibt, nämlich im Eyachtal. Diesmal wollen wir vorher das Tal jenseits der Eyachmühle erkunden, ganz ungewohnt ohne Karte, Kompass und Navi, immer der Nase nach. Mein perfekter Beagle-Tag!

Am Anfang spazieren wir einfach nur von der Mühle aus die Straße entlang, aber meine Chefin, die noch nie einen Sumpf ausgelassen hat, entdeckt natürlich die Brücke mit dem Wegweiser "Wasserwegle".
 Das müssen wir gleich ausprobieren, und hier ist es wirklich viel lustiger als auf der anderen Seite. Nur ich muss dauern auf meine Chefs warten.
 Dieser Spaziergang würde Ayka gefallen! Wir erklären diesen Weg zum "Labradorwegle".
 Beagles haben aber auch ihren Spaß, denn natürlich kommen ganz viele Tiere zum Trinken hier herunter. Also gibt es viel zu Schnuffeln.
 Und Biber dürften sich ebenfalls wohlfühlen - aber Nagespuren wie an der Aare haben wir nicht entdeckt.
 Ich bin schon drüben. Meine Menschen untersuchen noch den Übergang (Tipp: etwas weiter oben am kleinen Bach kommt man mit einem Schritt bequem rüber, ganz ohne wacklige Steine). Dahinter wartet eine wunderschöne, große Wiese. Kinderwagenfreundlich ist die Strecke definitiv nicht, aber alle Kinder, die vier bis fünf Kilometer zu Fuß bewältigen, dürften jede Menge Spaß haben.

Zurück über die Eyach geht es sowieso nur auf äußerst bedenklichem Weg.
 Mitten in der Landschaft blühen einfach so ein paar Krokusse. Vielleicht stand hier mal ein Haus?
 Irgendwann führt ein holpriger Fahrweg bergan, und wir stoßen auf halber Höhe auf den bequemen Eyachtalweg. Von dem aus geht später ein Wegweiser zum "Wasserwegle" ab - der Abstieg ist besonders zu Beginn deutlich steiler, als das Foto verrät.
Hier oben verlaufen jede Menge Wanderwege, darunter der Westweg zwischen Eyachmühle und Kaltenbronn, wo wir schon mehrfach gelandet sind. Doch so weit wollen wir heute nicht - zumal es dort immer noch ein etliche Grade frischer ist. Und wir brauchen ja noch unsere Forellen!